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Was tun, wenn´s brennt?

Brandschutzerziehung für Grundschüler

 

Warum haben Feuerwehrleute immer so viele und dicke Klamotten an und was machen die überhaupt in ihrer Freizeit?

Heutzutage steht auf dem Lehrplan der dritten Klassen die "Brandschutzerziehung". Doch nicht immer kann der Lehrer jede Frage beantworten. Also warum nicht die fragen, die es wissen müssen? Die Feuerwehr! Gerne haben sich Brandschutzerzieher Joachim Usebach und seine Truppe der Ortsfeuerwehr Rosdorf dazu bereit erklärt, und die Schüler ins Rosdorfer Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Dort haben die Kinder dann erfahren, dass die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr nur in ihrer Freizeit zur Feuerwehr gehen. Hauptberuflich sitzen sie unter anderem am Schreibtisch, stehen an einer Werkbank, fahren Bus oder verkaufen Autos. Und nur wenn was Schlimmes passiert ist, verlassen sie ihren Arbeitsplatz und eilen zum Feuerwehrhaus. Dort wird die Schutzausstattung angelegt, die sie vor Gefahren schützen soll, und zur Unglücksstelle ausgerückt.

Nach dem Einsatz kehren sie an ihren Arbeitsplatz zurück und freuen sich, dass sie anderen Menschen helfen konnten.

Also was tun wenn´s brennt? Dann ruft man die "112" an! Auch das haben die Kinder gelernt und geübt, damit sie genau wissen worauf es bei der Notrufmeldung ankommt und die Feuerwehr so schnell wie möglich da ist.

Aber bevor es soweit kommt, wurde den Kinder gezeigt, wie man sich richtig im Umgang mit Feuer verhalten soll. Zum Beispiel sollte man wissen wie man eine Kerze richtig an- und wieder ausmacht.

Zum Abschluss durften dann alle mit einer Kübelspritze "löschen" und mit einem der Feuerwehrautos mitfahren.

Auch in der Jugendfeuerwehr werden diese Themen neben vielen anderen Aktivitäten ständig geübt.

Wer Interesse an der Jugendfeuerwehr hat, wendet sich am besten an die Jugendfeuerwehrwarte in den Ortschaften oder nutzt das Kontaktformular.

Fotos: OF Rosdorf