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Gemeinde-Jugendfeuerwehr im Paradies
32 Grad Celsius im Winter
Badespaß als abwechslungsreiches Angebot in den Dienstplänen der Gemeinde-Jugendfeuerwehr im Winterhalbjahr. Diese Abwechslung, die neben sehr vielen anderen Aktivitäten angeboten wird, wird von den Mitgliedern der einzelnen Orts-Jugendfeuerwehren sehr gerne wahrgenommen.
Von Oktober bis April treffen sich die Jugendlichen und Betreuer alle 14 Tage freitags, in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr im Badeparadies Eiswiese am Windausweg zu den mittlerweile traditionellen Schwimmabenden.
Das Badeangebot umfasst ein Sportschwimmbecken, zwei Kommunikationsbecken, ein Jugendbecken und ein Außenbecken. Eine Steilrutsche und eine Reifen-Wildwasserrutsche mit einer Gesamtlänge von 71 Metern ist die meist genutzte Attraktion des Abends. Zu Gesprächen und zur Entspannung lässt man sich im Whirlpool nieder.
Der Grundstein dieser Schwimmabende wurde vor 32 Jahren in der Lehrschwimmhalle der Personn-Realschule in Weende gelegt. Diese Veranstaltung in der kühlen Jahreszeit erfreute sich großer Beliebtheit und so war es nicht selten, dass das Schwimmbecken mit 40 bis 50 Personen überbelegt war. Viele Eltern, deren Kinder heute als Jugendfeuerwehrmitglieder zum Schwimmen fahren, waren selbst eifrige Teilnehmer. Die Beteiligung von 500 bis 650 Jugendlichen und Betreuern von Oktober bis April hielt sich über Jahre hinweg konstant, bis die Lehrschwimmhalle im Jahr 2004 geschlossen werden musste.
Dem bevorstehenden Wechsel in die neu errichtete Lehrschwimmhalle im Badeparadies Eiswiese sahen alle erwartungsvoll entgegen. Auch hier wurden die Termine und Zeiten berücksichtigt. Bei dem ersten Ortstermin stellte sich jedoch heraus, dass nur eine Schwimmbahn zur Verfügung gestellt werden konnte. Da den Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren aber auch weiterhin sehr viel Spaß und Abwechslung geboten werden sollte, wurden die Badeattraktionen im Badeparadies bevorzugt. Die Teilnehmerzahl von 734 Personen im letzten Winterhalbjahr bestätigt, dass diese Entscheidung richtig war.
Um unnötige Wartezeiten an der Einganskasse zu vermeiden, werden vom stellvertretenden Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart Werner Kalusche die Eintrittskarten im Voraus erworben und an die Jugendlichen und Betreuer ausgehändigt. Die Eintrittsgelder werden vom Förderverein der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rosdorf e.V. zum größten Teil übernommen, lediglich ein kleiner Obolus muss von den Teilnehmern entrichtet werden.
Da fast alle Orts-Jugendfeuerwehren regelmäßig teilnehmen, wird die Gemeinschaft auch ortsübergreifend gefördert. Gemeinsame Unternehmungen sind für die Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Betreuer immer ein besonders Erlebnis.
Die Gruppe der Jugendfeuerwehr Rosdorf
Werner Kalusche trägt die Teilnehmerzahl ein
Entspannung im Whirlpool
Fun auf der Wildwasserrutsche