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Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Atzenhausen
Atzenhausen. Arnd Ehmen eröffnete die Jahreshauptversammlung am 07. März und begrüßte die erschienenen Gäste und die Mitglieder der Ortsfeuerwehr.
In seinem Bericht erinnerte er an den Sieg der ersten Gruppe bei den Gemeindewettbewerben, die zweite Gruppe hatte auch noch einen beachtlichen sechsten Platz belegt. "Als ein besonderes Highlight ist sicherlich die Besichtigung des Heidkopf-Tunnels zu betrachten. Der Leiter der Autobahnmeisterei Göttingen, Martin Rohloff, beschrieb uns ausführlich die Zentrale am Ost-Eingang des Tunnels. Eindrucksvoller war jedoch der Gang in den Tunnel hinein. Hier konnte man einmal deutlich sehen, dass solch ein Tunnel nicht nur aus Beton und Stahl besteht, sondern auch eine umfangreiche Technik vorhanden ist.", stellte Ehmen fest.
Die mittlerweile schon traditionelle Herbstübung wurde in Barlissen durchgeführt. Schwerpunkt waren hier der Atemschutz mit Erkundung und Durchsuchung des Saales „Bergmann“ und die parallel laufende Funkübung am Feuerwehrgerätehaus Barlissen. Die Truppmann-Ausbildung Teil II konnten im Oktober 2008 alle vier Teilnehmer erfolgreich abschließen.
Auch ging Ehmen auf den Anbau der Fahrzeughalle ein. Dieser soll nach Angaben der Verwaltung im Herbst 2009 fertig gestellt sein.
Im Ortskommando wurde durch die durchgeführten Wahlen Jörg Müller als Ortssicherheitsbeauftragter bestätigt und Benjamin Rochlitz übernahm das Amt des Gerätewartes.
Gemeindebrandmeister Martin Willing eröffnete seinen Jahresbericht und dankte zunächst allen Kameradinnen und Kameraden für ihre nicht selbstverständliche Einsatzbereitschaft. "Ich bin Realist genug um in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir stehen bald vor dem Problem in Zukunft die flächendeckende Einsatzbereitschaft nicht mehr in gewohnter Weise aufrecht erhalten zu können". Zu bestimmten Tageszeiten gibt es bereits heute schon Engpässe. Aber noch bekommen wir diese in den Griff, jedoch nur um den Preis der Parallelalarmierung mehrerer Wehren. "Das wird auf Dauer jedoch keine Lösung sein, denn auch da wird dann bald das Minimum erreicht sein und dann holt uns das Personalproblem wieder ein", sagte Willing. Die neu eingeführte Standortausbildung ist ein positiver Schritt in die Richtung der gemeinsamen Alarmierung, um diese zu optimieren.
Im Anschluss sprach Martin Willing die Ehrungen für 40 Jahre aktive Dienste im Feuerlöschwesen und für 40 Jahre Mitgliedschaft im Kreisfeuerwehrverband Göttingen e.V. für Reinhard Ahrenhold aus.
Ortsbrandmeister Arnd Ehmen, Reinhard Ahrenhold und Gemeindebrandmeister Martin WillingFoto: M. Witt