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Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Sieboldshausen
Sieboldshausen. Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Sieboldshausen begrüßte Ortsbrandmeister Ekkehardt Klinge neben seinen Mitgliedern auch den stellvertretenden Gemeindebrandmeister Alexander Kubik.
In seinem Bericht ging der Stellvertreter unter anderem intensiv auf die bevorstehende Schließung der Ortsfeuerwehr Volkerode (siehe Bericht) ein. Interessant für die Ortsfeuerwehr Sieboldshausen, denn diese wird dann den Einsatzbereich teilweise mit abdecken müssen.
Alexander Kubik: "Die Feuerwehren sind - wie alle anderen Gesellschaftsbereiche auch - von der demographischen Entwicklung betroffen". Allerdings betrifft es die Feuerwehren besonders hart, weil sie ohnehin wegen der hohen körperlichen Anforderungen nur auf diejenigen Frauen und Männer zurückgreifen kann, die fit genug für die schweren Einsätze sind. Mittlerweile beeinträchtigt das unsere Feuerwehren existenziell in ihrer Arbeit.
"Ich bin Realist genug um in aller Deutlichkeit zu sagen: Wir stehen bald vor dem Problem in Zukunft die flächendeckende Einsatzbereitschaft nicht mehr in gewohnter Weise aufrechtzuerhalten zu können". Zu bestimmten Tageszeiten gibt es bereits heute schon Engpässe. Aber noch bekommen wir diese in den Griff, jedoch nur um den Preis der Parallelalarmierung mehrerer Wehren. "Das wird auf Dauer jedoch keine Lösung sein, denn auch da wird dann bald das Minimum erreicht sein und dann holt uns das Personalproblem wieder ein", sagte Kubik.
Aus diesem Grund dankte er allen Kameradinnen und Kameraden, die trotz vieler Schwierigkeiten ihre Aufgaben wahrnehmen und für das Gemeinwohl eintreten.
Im Anschluss konnten zwei Kameraden befördert werden. Diese waren Jan-Christoph Noll und Felix Lechner, die nun den Dienstgrad des Oberfeuerwehrmannes tragen dürfen.
Stellv. Ortsbrandmeister Torsten Lehmköster, Jan-Christoph Noll, Felix Lechner,
Ortsbrandmeister Ekkehardt Klinge und stellv. Gemeindebrandmeister Alexander Kubik (v.l.)