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Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Mengershausen

 

Mengershausen. Zur Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Mengershausen waren zahlreiche Mitglieder und Gäste der Einladung von Ortsbrandmeister Sven Pape gefolgt. Er begrüßte sie im Dorfgemeinschaftshaus und eröffnete die Versammlung mit seinem Jahresbericht.

Zunächst bedankte er sich bei allen aktiven Kameradinnen und Kameraden, sowie bei allen Helfern, die 2008 ihre Zeit für die Feuerwehr zur Verfügung gestellt hatten. Immerhin kommen allein über 230 Stunden an 72 Dienstveranstaltungen zusammen. "Abgesehen von den vielen Stunden ohne Buchführung haben wir so über 2300 Stunden geleistet - das sind 96 Tage am Stück. Mein Dank geht natürlich auch an die Familien, die in dieser Zeit zu Hause auf ihre Lieben verzichten mussten", sagte Sven Pape und weiter: "Das von insgesamt sechs Einsätzen fünf über die Ortsgrenzen hinausgehen ist für mich ein Zeichen, dass wir doch eine starke Truppe sind, auf die wir alle stolz sein können".

Das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Ortsfeuerwehr hat ein Alter von fast 28 Jahren erreicht. Aufgrund einiger immer wieder anfallender Mängel wurden inzwischen Gespräche über ein Ersatzfahrzeug mit der Gemeindeverwaltung geführt. Auf beiden Seiten war man sich einig, ein neues Fahrzeug zu beschaffen.

Aufgrund der Satzungsänderung der Gemeindefeuerwehr können nun auch Kinderfeuerwehren in den Ortsfeuerwehren gegründet werden. Dort soll Kindern im Alter von sechs bis 12 Jahren die Feuerwehr spielerisch näher gebracht werden. Die Leitung übernehmen Monika Erdmann und Danijela Braun, die an einem Informationsabend am 11. März 2009 um 17.30 Uhr ihre Pläne vorstellen wollen. Die Ortsfeuerwehr Mengershausen wird somit als Erste eine Kinderfeuerwehr in der Gemeinde Rosdorf eröffnen.

Unter den Gästen weilte auch Gemeindebrandmeister Martin Willing, der sich für die Einladung nach Mengershausen bedankte und seinen Jahresbericht vortrug. Wie breit und vielseitig die Einsatzgebiete der Feuerwehren inzwischen geworden sind wissen die Feuerwehrleute wohl am besten. "Das Feuer abzuwehren, wie es der Name signalisiert, ist inzwischen nicht mehr die Hauptaufgabe der Feuerwehren", merkte der Gemeindebrandmeister an. "Technische Hilfeleistungen, Maßnahmen bei Unfällen mit Gefahrstoffen, aber auch Einsätze bei Not- und Katastrophenfällen sind inzwischen viel häufiger geworden, als der Kampf gegen den so genannten roten Hahn". Die Einsätze sind entsprechend und fordern Können, Mut, Geschicklichkeit, Teamgeist und Nervenstärke. Dabei sind viele Einsätze besonders gefährlich und gehen an die Substanz.
Dagegen steht eins außer Frage: Nämlich das Gefühl, gebraucht zu werden. Dieses Gefühl tut gut. Es spiegelt die Dankbarkeit der übrigen Bürgerschaft zurück, die sich auf die Feuerwehrleute verlässt und weiß, dass sie in Rosdorf gut aufgehoben ist. Martin Willing dankte in diesem Zuge den Feuerwehrfrauen und -männern für ihre geleistete Arbeit und wünschte stets gesund aus den Einsätzen zurück zu kehren.

Im Anschluss wurden Manfred Nickel für 50 jährige Mitgliedschaft im Kreisfeuerwehrverband Göttingen e.V. und Gustav Sauerland für 40 Jahre geehrt.
Befördert wurde Udo Bremer zum Ersten Hauptfeuerwehrmann. Hauptfeuerwehrmann können sich nun auch Andreas Schumann, Markus Scheede, Henning Schumann, Jens Gerke und Matthias Braun nennen.

Die beförderten Kameraden und...

...die Geehrten des Kreisfeuerwehrverbands Göttingen e.V. mit
Ortsbrandmeister Sven Pape (l.) und Gemeindebrandmeister Martin Willing (r.)