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Jahreshauptversammlung Ortsfeuerwehr Obernjesa
Obernjesa. Zu der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Obernjesa begrüßte Ortsbrandmeister Rüdiger Diedrich die erschienenen Gäste. Unter ihnen waren der stellvertretende Gemeindebrandmeister Alexander Kubik und der stellvertretende Ortsbürgermeister Bernhard Brack. Der Abschnittsleiter Albert Bürmann, sowie der Bürgermeister Harald Grahovac, die Gemeindeverwaltung und der Ehrenvorsitzende des Feuerwehrvereins Hans-Walter Körber-Harriehausen ließen sich entschuldigen.
In seinem Jahresbericht zeigte sich der Ortsbrandmeister erfreut darüber, dass aus der Jugendfeuerwehr mehrere Kameraden zu den Aktiven übergetreten waren. Das zeige einmal mehr die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehrarbeit, die für den Nachwuchs sorge. „Die Ortsfeuerwehren Mengershausen und Rosdorf sind mit der Errichtung einer Kinderfeuerwehr vorangegangen, dies wollen wir in Obernjesa auch errichten.“, so Diedrich. Im Einsatzdienst konnten 15 Einsätze weniger verzeichnet werden als die Jahre zuvor. Eine erfreuliche Entwicklung. Von den Kameradinnen und Kameraden wurden verschiedene Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule in Celle und am Feuerwehrzentrum in Potzwenden absolviert.
Aber nicht nur die Ausbildung, auch das Material der Ortsfeuerwehr wurde erweitert. So konnte ein neuer Kompressor für die Absauganlage des Gerätehauses beschafft werden, sowie ein Highpress-Löschgerät und ein Notstromaggregat. Diese können nun bei den Einsätzen noch effektiver genutzt werden.
Rüdiger Diedrich bedankte sich bei allen Helfern, die den Gemeindefeuerwehrtag zu den drei Jubiläen der Ortsfeuerwehr unterstützt haben, den Kameradschaftsabend durchgeführt haben und für das Engagement im Einsatzdienst. Die Gemeindeverwaltung lobte er für ihr stets offenes Ohr in allen Belangen und die gute Zusammenarbeit.
Anschließend verabschiedete er offiziell den bereits 2008 aus dem Amt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters ausgeschiedenen Martin Schmitz und dankte ihm im Namen aller Kameradinnen und Kameraden für seine geleisteten Dienste. „Du hast unser Feuerwehrleben sehr bereichert“, sagte Rüdiger Diedrich. Martin Schmitz dankte allen, besonders seiner Frau Claudia, denn „ohne den starken Hintergrund meiner Frau wäre das gar nicht möglich gewesen“.
Die im letzten Jahr in ihrem Amt wiedergewählte Jugendfeuerwehrwartin Maja Schläger gab einen Rückblick über die Aktivitäten der Jugend. Das erfolgreiche Wettkampfjahr 2007 (Sommermärchen 2007) konnte 2008 nicht wiederholt werden, da keine Wettkämpfe statt gefunden hatten. Den Erfolg konnten sie aber 2009 bestätigen – auch hier waren sie wieder bis zum Landesentscheid qualifiziert und holten sich einen erfolgreichen 20. Platz, und somit den Platz der besten Gruppe aus dem Landkreis Göttingen. Die zweite Gruppe war am gleichen Tag bei den Kreiswettkämpfen mit einem 4. Platz erfolgreich. Weitere Aktivitäten waren das Zeltlager in Potzwenden und die erfolgreichen Abnahmen der Jugendflamme Stufen 1 bis 3. Insbesondere ihren Betreuern Lena Diedrich, Sarah Schläger und Nikolai Sturm dankte sie für ihre tolle Unterstützung. Den Aktiven sprach sie auch ihren Dank für deren Hilfe aus.
Das Amt des stellvertretenden Jugendfeuerwehrwarts läuft in diesem Jahr aus. Steffen Hintze steht aus beruflichen Gründen für die Wahl nicht mehr zur Verfügung. Maja Schläger dankte Steffen für seine hervorragende Arbeit und super Unterstützung. Das Amt übernimmt nach der bereits erfolgten Wahl und der Bestätigung der Aktiven Sarah Schläger.
Bernhard Brack überbrachte die Grüße der Ortsbürgermeisterin Ute Fittkau-Sudbrack, die sich entschuldigen ließ. Ihr Stellvertreter lobte die gut aufgestellte Ortsfeuerwehr, die sich ehrenamtlich stets für das Allgemeinwohl einsetzt und dankte dafür auch im Namen des Ortsrates. Er ärgere sich, dass er, selbst aktives Mitglied, nicht immer an den Diensten teilnehmen könne, aber auf der gut gepflegten Homepage (www.feuerwehr-obernjesa.de) die aktuellen Ausbildungsdienste immer mitverfolge.
Im Bericht des stellvertretenden Gemeindebrandmeister Alexander Kubik sagte er unter anderem: "Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit, dass zeichnet bis zum heutigen Tag die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr aus. Sich für andere einzusetzen und in der Not zur Stelle zu sein, dass ist das Wesen der Feuerwehr. Dabei weiß ich sehr wohl, dass es keinesfalls selbstverständlich ist, sich selbstlos und idealistisch dafür einzusetzen, Hab und Gut der Nachbarn und vor allem Leben und Unversehrtheit der Mitmenschen zu schützen. Für Euren Dienst leistet Ihr manchen Verzicht und opfert viel Freizeit. Dafür möchte ich mich Euch an dieser Stelle mein ganz persönlichen Dank aussprechen. Allen die in der Jugendarbeit tätig sind, möchte ich ganz herzlich bitten: Bleibt weiterhin so engagiert ! Die jungen Feuerwehrleute sind unsere Zukunft. Und diese Zukunft gilt es zu gewinnen".
Kubik weiter: "Ich werde in der Öffentlichkeit die Gelegenheit nutzen, um bei den Arbeitgebern das Verständnis für den Dienst unserer Freiwilligen Feuerwehren zu vertiefen. Natürlich weiß ich, dass es in der heutigen Zeit für manchen Betrieb nicht leicht ist, wenn ein Arbeitnehmer im Fall der Alarmierung plötzlich alles stehen und liegen lässt. Dennoch bitte ich die Arbeitgeber, dafür Sorge zu tragen, dass die Feuerwehrangehörigen dadurch keine betrieblichen Nachteile erleiden. Sie verlassen ihren Arbeitsplatz ja nicht zum Vergnügen oder persönlichem Vorteil, sondern weil jemand dringend Hilfe braucht. Auch der Arbeitgeber selbst könnte mal in eine Notlage geraten, wo auch er auf Hilfe der Feuerwehr angewiesen ist. Auch er ist dann froh, wenn er adäquate Hilfe der Feuerwehren bekommen kann, die auch ihren Arbeitsplatz für ihn verlassen müssen".
Anschließend wurden folgende Ehrungen vorgenommen: Für 25 Jahre aktive Dienste im Feuerlöschwesen und 25 Jahre Zugehörigkeit zum Feuerwehrverein Obernjesa e.V. erhielten Jörg Rambow und Andreas Kobold die jeweiligen Urkunden.
Heinz Jahn und Uwe Bachmann nahmen die Urkunden des Vereins für ebenfalls 25 Jahre entgegen. Für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden Claudia und Martin Schmitz geehrt.
Befördert wurden Andrea Semmelroggen und Jörg Schulz und nahmen somit die Abzeichen zur ersten Hauptfeuerwehrfrau, bzw. zum ersten Hauptfeuerwehrmann entgegen.
Alle Geehrten und Beförderten Kameradinnen und Kameraden mit Ortsbrandmeister und stellv. Gemeindebrandmeister, sowie dem Vereinsvorsitzenden
Die Geehrten des Vereins
Befördert: Erste Hauptfeuerwehrfrau Andrea Semmelroggen und erster Hauptfeuerwehrmann Jörg Schulz