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7. Spieletag der Jugendfeuerwehr

 

Rosdorf. Die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Rosdorf fanden sich am 27. Februar in der Anne-Frank-Schule in Rosdorf zum 7. Spieletag ein. Insgesamt 14 Gruppen traten von 6 Jugendfeuerwehren zum "Ultimate-Frisbee-Turnier" an.

Zudem wurde wieder ein Zusatzspiel, das vom stellvertretendem Gemeindejugendfeuerwehrwart Werner Kalusche, sowie seiner Tochter Katharina und seinem Sohn Alexander erbaut wurde, durchgeführt. Bei dem "Zaunspiel" mussten verschiedene Gegenstände geschickt über einen eigens konstruierten Zaun transportiert werden. Der Clou dabei: Die Gegenstände durften nur durch den Zaun mit den Fingern empor befördert werden. Hierbei kam es auf Fingerfertigkeit und Schnelligkeit an.

„Der Spieletag war wieder einmal eine rundum gelungene Sache. Das macht Spaß auf mehr.“, so Gemeindejugendfeuerwehrwart Andreas Lehmann. Das Motto des Spieletages wurde, wie die Jahre zuvor, nicht von den Betreuern und Jugendfeuerwehrwarten vorgegeben, sondern in der Runde der Jugendsprecher der Ortschaften entschieden. Die Kinder und Jugendlichen überlegten sich gemeinsam was sie an diesem Tag spielen wollen.  Bestätigt wurde die Idee, die Kids entscheiden zu lassen, was gespielt wird, wieder einmal mehr durch die begeisterten 121 Teilnehmer. Die Stimmung in der Halle bestätigte, dass diese Veranstaltung ein fester Bestandteil der Jugendfeuerwehren bleiben muss. Neben der sportlichen Aktivität wird auch das Gemeinschaftsgefühl ortsübergreifend gestärkt.

Auch Eltern, Großeltern und Freunde kamen in die Turnhalle, um ihre Mannschaften zu unterstützen. Untermalt wurde die Veranstaltung wieder einmal durch den Spielleiter und DJ Markus Scheede, der mit der passenden Musik die richtige Stimmung einfing. Für Getränke und Snacks sorgte traditionell die Jugendfeuerwehr Rosdorf unter der Leitung von Mario Wienecke.

Zum ersten Mal wurde dieses Jahr die Jugendflamme Stufe 1 vor Beginn der Spiele abgenommen. Die Prüfung haben 13 von 15 Kids bestanden und das Abzeichen bei der Siegerehrung entgegen genommen.

Unterstützt wurde diese Veranstaltung durch den Förderverein der Jugendfeuerwehren Gemeinde Rosdorf e. V..

Hier die Ergebnisse:

Ultimate-Frisbee-Turnier: Zaunspiel:

1. Obernjesa  

1. Settmarshausen 1

2. Rosdorf 3  

2. Rosdorf 1

3. Dramfeld 3  

3. Rosdorf 2

4. Rosdorf 2  

4. Obernjesa

Auch neu in diesem Jahr: Für die Plätze eins bis drei des Turniers wurde ein Wanderpokal verliehen. Zudem erhielt jede Gruppe einen Gutschein.

Spielleiter und DJ Markus Scheede

Das "Zaunspiel"

Die "Snackzone"

 

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Ultimate-Frisbee:

Durch geschicktes Zuwerfen der Frisbeescheibe versucht eine Mannschaft die Scheibe in der gegnerischen Endzone zu fangen.

Anwurf:
Beide Mannschaften stehen entlang ihrer Endzone. Die verteidigende Mannschaft wirft die Scheibe so weit wie möglich in das gegnerische Feld hinein. Die angreifende Mannschaft beginnt ihren Spielzug dort, wo die Scheibe den Boden berührt oder über die Auslinie segelt.

Laufen mit der Frisbeescheibe ist nicht erlaubt.
Zupassen ist die einzige Möglichkeit, die Scheibe nach vorne zu befördern.
Ein laufender Spieler/Fänger darf natürlich abstoppen (max. drei Schritte).

Hechten beim Fangen ist erlaubt (aber Vorsicht!).
Der Werfer darf einen Sternschritt (das Bewegen eines Fußes, wenn der andere Fuß auf dem Boden bleibt) machen.

Der Scheibenbesitz wechselt, wenn sie von der gegnerischen Mannschaft gefangen wird, den Boden berührt oder ins "Aus" segelt.

(Zusatz:  Scheibenbesitz erfolgt auch dann, wenn die Scheibe von der gegnerischen Mannschaft zu Boden geschlagen wird. Also einfach jeder Fall eines nicht innerhalb einer Mannschaft komplettierten Passes. Es geht also nicht darum, wer die Scheibe als letztes berührt hat, sondern, ob der Pass innerhalb einer Mannschaft gefangen wird oder eben nicht. Wenn nicht erfolgt der Scheibenbesitzwechsel.
 
Mindestens 1 m Abstand zu dem Werfer einhalten!
Gepunktet wird, wenn die Scheibe in der Endzone der gegnerischen Mannschaft gefangen wird (1 Punkt). Man darf zum Punkten mit der Scheibe nicht in die Endzone laufen (auch nicht beim Abstoppen).
Gelangt ein Fänger beim Abstoppen außerhalb der Auslinien, darf er das Spiel auf der Auslinie fortsetzen, insofern er die Scheibe schon vor der Linie gefangen hat. Beim Sternschritt darf der Werfer "das Spielbein" auch außerhalb der Spielfeldbegrenzungen setzen.
Fängt ein verteidigender Spieler die Scheibe in seiner Endzone ab, beginnt er den Spielzug seiner Mannschaft an der Punktelinie.
Faires Spiel
Die Spielerinnen und Spieler regeln das Spiel selbst.
Körperberührungen und Behinderungen (Rempeln, Schubsen etc.) sind verboten! 

Jeder Spieler ist gleichzeitig Schiedsrichter und zeigt ein Foul, in das er verwickelt ist, durch Heben des Arms an. Dann wird das Spiel gestoppt. Einigt man sich auf Foul, wird die Scheibe an die Verteidiger übergeben, einigt man sich auf "kein Foul" behalten die Angreifer die Scheibe. Danach wird das Spiel fortgesetzt.